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Projekt-Island-Dokumentation-Auswirkungen-Massentourismus-02–0011

Die zweite Woche

Insgesamt sind die ersten sieben Tage wie im Flug vergangen. Gegen Mitternacht geht die Sonne unter und bereits drei Stunden später wieder auf. Dazwischen wird es nicht dunkel, lediglich dämmerig. Es ist einfach immer hell. Es ist nicht nur ein Mal passiert, dass wir vor lauter Begeisterung für einzelne Orte die Zeit vergessen und erst um zwei Uhr morgens einen Campingplatz erreicht haben. Wir müssen mehr auf uns achten. Diese Woche erwarten uns die ersten Interviews sowie die Touristenrettung Landsbjörg, welche wir begleiten dürfen.

Landmannalaugar, Hochland

Die letzte Nacht war kalt. Verdammt kalt sogar. Im Zelt bei 5° C Außentemperatur. Wir befinden uns in Islands atemberaubendem Hochland, ungefähr 80 Kilometer entfernt von jeglicher Zivilisation. Jedoch hat auch hier bereits der Massentourismus Einzug gehalten. Es ist spannend zu sehen, wie einfallsreich die Menschen hier sind und sich ein Geschäft mit den Wanderern und Touris aufgebaut haben. Viele Menschen bedeuten aber auch immer wieder zahlreiche Einsätze für die Mannschaft der Touristenrettung. Wie uns ein Einsatz von Landsbjörg im Hochland feststecken lässt und unsere Planung durcheinander bringt, erfahrt ihr natürlich im Film.

In den Tagen nach Landmannalaugar steht der Golden Circle auf dem Programm. 66% der Touristen kommen hier vorbei um den Geysir und den Wasserfall Gullfoss zu besuchen. Der Zeitplan ist nach wie vor eng getaktet und zusätzlich kommen Hinweise von Locals hinzu, sodass wir langsam abschätzen mussten, welche Prioritäten wir setzen. Schwierig in diesem Fall die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zum Ende der Woche macht uns leider sehr schlechtes Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir entscheiden uns in einem Hostel in Reykjavik unterzukommen, alle Daten in Ruhe zu sichern, und alle Akkus zu laden (nicht nur die der Kameras).

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